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Spielsperren

Allgemeine Information

Eine freiwillige, selbst beantragte Spielsperre ist oft eine wirksame Massnahme bei Spielproblemen. Sie kann jederzeit durch Sie persönlich vor Ort oder schriftlich mit beigelegter Ausweiskopie beantragt werden. Spielsperren gelten für alle terrestrischen Spielbanken in der Schweiz und alle Schweizer Anbieter von online durchgeführten Geldspielen (Lotterien, Sportwetten, Online Casino- und Pokerspiele).

Das Geldspielgesetz sieht vor, dass Gäste, welche offensichtliche Hinweise auf Spielprobleme erkennen lassen, auch gegen ihren Willen gesperrt werden können.

Gesperrte Gäste haben die Möglichkeit, eine Aufhebung ihrer Spielsperre zu beantragen. Der Entscheid über die Aufhebung der Spielsperre liegt bei der Spielbank, welche die Spielsperre ausgesprochen hat. Eine Aufhebung ist dann möglich, wenn der gesperrte Gast keine spielbezogenen Probleme mehr zeigt und entsprechende Nachweise (z.B. Unterlagen zur aktuellen finanziellen Situation) erbringt. Die Spielbank kann dann im eigenen Ermessen – ggfs. unter Beiziehung eines psychologischen Experten - eine Aufhebung prüfen und veranlassen. Die durchgeführten Abklärungen und getroffenen Entscheide sind für die Aufsichtsbehörde nachvollziehbar zu dokumentieren.

Angeordnete Spielsperre

Die Spielbank sperrt Personen vom Spielbetrieb aus, von denen sie auf Grund eigener Wahrnehmungen oder auf Grund von Meldungen Dritter, einer Fachstelle oder Sozialbehörde weiss oder annehmen muss, dass sie:

In diesen Fällen muss das Casino nach Art. 80 BGS – unabhängig vom Einverständnis des Gastes – eine Spielsperre anordnen.